Lernen mit Höhenflug

Eine Woche lernen, präsentieren, Neues ausprobieren und selbst einen Motorsegler steuern: Heimatwerk-Auszubildender Jonas Wille war im Juli auf der Lerninsel Juist. Mitgebracht hat er viele neue Erfahrungen und eine Erkenntnis, die weit über diese Woche hinausreicht.

Vom 18. bis 25. Juli 2026 tauschte Jonas Wille seinen gewohnten Ausbildungsalltag gegen eine Woche auf Juist. Zusammen mit anderen Auszubildenden aus der Wohnungswirtschaft ging es dort um fachliche Themen, persönliche Entwicklung und jede Menge Teamarbeit.

Lernen mal anders

Projektmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Präsentationstraining, Kreativitätstechniken und Künstliche Intelligenz standen auf dem Programm. Mal wurde konzentriert im Seminarraum gearbeitet, mal spielerisch im Team auf dem Gelände. Theorie und Praxis wechselten sich ab.

Wissen aufnehmen war nur ein Teil. Ebenso wichtig: selbst aktiv werden, Ideen weiterentwickeln, gemeinsam Lösungen finden und Ergebnisse überzeugend präsentieren.

Perspektivwechsel über Juist

Der ungewöhnlichste Lernort der Woche lag diesmal in der Luft. Unter Anleitung eines Fluglehrers konnten die Auszubildenden einen Motorsegler selbst steuern.

Für Jonas war das eines der stärksten Erlebnisse der Woche. Juist aus der Vogelperspektive zu sehen, war dabei mehr als nur ein spektakulärer Ausblick. Manches wirkt von oben plötzlich übersichtlicher. Ein Perspektivwechsel, der auch bei neuen Aufgaben im Alltag helfen kann: erst den Überblick gewinnen, dann den eigenen Kurs finden.

Gemeinsam zeigen, was entstanden ist

Zum Abschluss präsentierten die Auszubildenden ihre Ergebnisse vor Vertretern der beteiligten Unternehmen. Auch dieser Moment blieb Jonas besonders in Erinnerung.

Für das Heimatwerk kam Ausbildungsbeauftragter Niklas Meyer nach Juist. So konnte er sich vor Ort selbst ein Bild von der Lerninsel machen und Jonas bei der Abschlusspräsentation begleiten.

Mitnehmen und weitergeben

Für Jonas war die Woche eine besondere Gelegenheit, seine Fähigkeiten in neuen Situationen einzusetzen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Das Heimatwerk hat ihm diese Erfahrung im Rahmen seiner Ausbildung gerne ermöglicht.

Davon profitiert aber nicht nur er selbst. Was er auf Juist über Zusammenarbeit, Präsentation, Kreativität und den Umgang mit neuen Herausforderungen gelernt hat, nimmt er mit zurück in den Arbeitsalltag. Ins Team, in Gespräche mit Mitgliedern sowie Mieterinnen und Mietern und in die vielen Aufgaben, die während seiner Ausbildung noch vor ihm liegen.

Sein Fazit ist dabei angenehm einfach:

»Gemeinsam schafft man mehr, als man denkt.«

Auszubildender Jonas Wille im Motorsegler