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Mitgliederversammlung im schriftlichen Umlaufverfahren am 15. Juni 2020 um 17 Uhr

Die Auszählung der 741 eingegangenen gültigen Stimmzettel hat folgendes ergeben:

 

                                                                                                                                    Ja       Nein    Enthaltung

1.  Verwendung des Jahresüberschusses 2019

     gemäß Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand:                                         697        4         40

     Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von

     1.382.827,32 € wird in Höhe von 1.153.656,39 € den Rücklagen

      zugeführt und der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von         

     229.170,93 € als Dividende in Höhe von 4 % auf die dividenden-

     berechtigten Geschäftsguthaben ausgeschüttet. Die Ausschüttung

     der Dividende erfolgt am 22. Juni 2020.                   

2.  Entlastung des Vorstandes                                                                                656        12         73

3.  Entlastung des Aufsichtsrates                                                                           655        13         73

Fragen zur Mitgliederversammlung

Hier beantworten wir Ihre Fragen, die im Vorfeld zu unser Mitgliederversammlung am 15. Juni 2020 gestellt wurden.

Frage 1:

Kann ich zusätzliche Anteile erwerben auch, wenn ich keine Wohnung miete?

Gemäß Beschluss von Aufsichtsrat und Vorstand können derzeit nur Anteile in Verbindung mit einer Wohnung erworben werden. Die maximale Höhe der Anteile ist in § 17 Abs. 1 und 2 der Satzung geregelt.

 

Frage 2:

Auf Seite 5 des Geschäufsberichts 2019 wird das Thema Modernisierungen beschrieben. Es werden zwei Werte genannt: 41 Wohnungseinzelmodernisierungen mit Kosten in Höhe von 695.342,72 € und Reparaturen in Höhe von 519.574,16 €. Die Kosten für Modernisierungen von ca. 17 TEuro/WE (695.342,72 € /41 WE) kann ich nachvollziehen. Meine Frage bezieht sich auf die Aufwendungen in Höhe von 519.574,16 € für Reparaturen, das kann ich nicht nachvollziehen. Können Sie das bitte etwas detaillierter darstellen. Um welche Posten es geht ?

Bei den Reparaturen handelt es sich um Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten. Dies sind Fremdkosten für Handwerker und Material, die während der Nutzungsdauer zur Erhaltung des bestimmungsmäßigen Gebrauchs aufgewendet werden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung und Witterungseinwirkung entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu beseitigen.

 

Frage 3

Auf Seite 16 werden die durchschnittlichen Instandhaltungskosten in 2019 mit 27,76 €/ m² p.a. angegeben. Wie passt dieser Wert mit den auf Seite 5 genannten Werten für Modernisierungen und Reparaturen zusammen? Wie groß ist die gesamte Mietfäche der einzelnen Objektgruppen? Es lassen sich nur die Werte 192 Häuser und 1.554 WE finden. Wenn mit Instandhaltungskosten die Reparaturen in Höhe von 519.574,16 € gemeint sind, ergibt sich ein Wert von 335 €/ WE p.a.

Bitte erläutern Sie die Berechnung und die Ansätze der durchschnittlichen Instandhaltungskosten.

Bei den durchschnittlichen Instandhaltungskosten handelt es sich um Erhaltungsinvestitionen je Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Die Erhaltungsinvestitionen berechnen sich aus Instandhaltungskosten, nachträglichen Herstellungskosten, Großmodernisierungen, eigenen Handwerker- und Architektenleistungen sowie zuzuordnende Verwaltungskosten. Die gesamte Wohn- und Nutzfläche beträgt 98.718 m², die Erhaltungsinvestitionen betrugen 2.740.411,68 €, so dass sich ein Durchschnittswert von 27,76 €/m² ergibt.

 

Frage 4:

Auf Seite 10 werden Modernisierung/ Instandhaltung im Ergebnis für 2019 mit 2.770 TEuro angegeben. Wie korreliert diese Angabe mit den Werten aus 1) und 2)? Bitte erläutern Sie dies ausführlich.

Die auf Seite 10 genannten 2.770 T€ waren Plankosten für 2019, die bereits in 2018 als Budget festgelegt wurden.

 

Frage 5:

Auf Seite 10 werden die Durchschnittskaltmiete des gesamten Wohnungsbestandes mit 6,06 €/m² Wohnfläche und die Nebenkosten mit 1,49 €/m² monatlich angegeben. Wie hoch sind die kalkulierten Nutzungs- und Nebenkosten für die Neubauten? Und wie sieht die Werteverteilung auf die einzelnen WE aus? Bitte erläutern Sie die Kriterien für die Festsetzung der Nutzungsgebühren nach Lage, Ausstattung, Modernisierungsstand und Energiestandard.

Die Festlegung der Mieten bei Neubauten wird auf Basis einer umfangreichen Investitionskalkulation durchgeführt. Hier fließen Indikatoren wie Baukosten, Abschreibungen, Kapitalkosten, Verwaltungskosten, Vermietungsrisiko, Förderungen, Eigenkapitalverzinsung etc. ein. Die Festlegung der Nutzungsgebühren im Bestand erfolgt bei Neuvermietung in der Regel auf Grundlage der gesetzlichen Regelungen. (Mietspiegel der Stadt Hannover ggf. Umlandgemeinden)

Die Vorauszahlungen für Heiz- und Nebenkosten richten sich nach den örtlichen Gegebenheiten (z.B. Grundsteuer) der Gebäudeausstattung (z.B. Aufzugskosten) oder dem Energiestandard (z.B. Wärmepumpe). Die Heiz- und Betriebskosten werden nach Abschluss des Kalenderjahres mit unseren Mietern abgerechnet. Neben den Hauswartkosten handelt es sich ausschließlich um Fremdkosten, die durch das Heimatwerk ohne Aufschlag abgerechnet werden.

 

Frage 6:

Auf Seite 5 werden die Neubauten und energetische Modernisierungen erwähnt. Wie sind die Energiekennwerte für die Neubauten im Vergleich zu den Gebäuden im Bestand nach Altersklassen? Werden die gesetzlichen Vorgaben angestrebt oder wird versucht, hier mehr zu erzielen?

Gibt es Konzepte, um z. B. Trinkwasser zu sparen oder Oberflächenwasser für die Bewässerung von Pflanzen zu verwenden? Wie weit werden Wärmepumpen oder Solaranlagen eingesetzt?

Bei Neubauten werden gesetzliche Vorgaben erfüllt, in vielen Fällen aber auch übertroffen. Regenerative Energien werden sowohl im Neubau als auch im Bestand eingesetzt. Die Verbrauchswerte sind entsprechend den Gebäudeklassen unterschiedlich. Zusammenfassend lässt sich aber feststellen, dass die durchschnittlichen Heizkosten im Heimatwerk Bestand unter 50 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat liegen. Dieser Wert entspricht rund der Hälfte des durch Mieterbund und Bundesamt für Statistik (Heizkostenspiegel) festgestellten Durchschnittswerte.

Eine Bewässerung von Pflanzen wird in Bestandsgebäuden in der Regel nicht durchgeführt. In einigen Wohnanlagen wird aber Grundwasser und Regenwasser zur Bewässerung genutzt.

 

 

Aktuelle Satzung zum Download

  • Satzung der Heimatwerk e.G.Satzung in der Fassung vom 21. Mai 2019 eingetragen in das Genossenschaftsregister Nr. 209 des Amtsgerichts Hannover690 KB