Heimatwerk Hannover e.G.
01.08.2013

Vorstand bringt Papphocker in Kindergärten

Spendenaufruf aus dem Freistaat Sachsen erreicht die Wohnungsgenossenschaft Heimatwerk Hannover eG – Vorstand Jürgen Kaiser und seine Assistentin machten sich selbst auf den Weg zu zwei stark beschädigten Kitas in Meißen und Colditz – Hocker und weitere Kleinigkeiten freudig entgegengenommen

Hannover, 1. August 2013: Rund 220 Hocker aus stabiler weißer Pappe haben jetzt neue Eigentümer gefunden: Künftig sind sie nicht mehr in einem Abstellraum der Wohnungsgenossenschaft Heimatwerk Hannover eG zu finden, sondern in zwei Kindergärten in Meißen und Colditz im Freistaat Sachsen. Heimatwerk-Vorstand Jürgen Kaiser und seine Assistentin Melanie Mahn machten sich selbst auf den Weg und brachten die Sitzgelegenheiten eigenhändig in die Einrichtungen.

„Uns hat ein Hilferuf aus dem Verband der Wohnungsbaugenossenschaften Sachsen erreicht. Der Verband bat um Spenden für die Opfer der Hochwasserkatastrophe. Dieser Bitte wollten wir sehr gerne nachkommen“, erklärt Jürgen Kaiser. Schnell einigte man sich darauf, zwei Kindergärten, die von der Flut betroffen waren, ganz konkret mit Sachspenden zu unterstützen. „Die Hocker warteten bei uns ja sozusagen auf ihre neue Bestimmung“, sagt der Vorstand. Sie waren im vergangenen Jahr für das große Fest ‚Tag der Stubenhocker‘ angeschafft, nicht gebraucht und eingelagert worden. Außerdem packten Jürgen Kaiser und seine Assistentin noch Malfarben und Pinsel, Brotdosen, kleine Teddys und Pixibücher in den von der Firma Werbekuhlmann für die Fahrt kostenlos zur Verfügung gestellten Transporter.

In Sachsen wurden die beiden Heimatwerker von den Leiterinnen und den Mädchen und Jungen der Kindertagesstätten ‚St. Martin‘ (Colditz) und ‚Hand in Hand‘ (Meißen) voller Vorfreude erwartet und stürmisch begrüßt. „Einige Kinder haben sich gleich an die Arbeit gemacht und damit begonnen, die Hocker zu bemalen“, beschreibt Melanie Mahn. In den Kita-Gebäuden seien die durch das Hochwasser angerichteten massiven Schäden noch deutlich sichtbar gewesen. „Es ist bewundernswert, mit welch großem Engagement die Betreuung dort trotz der schwierigen äußeren Umstände weitergeführt wird“, hebt sie hervor. Mit den Kitas wolle man auch künftig in Kontakt bleiben.


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